DAS WAR UNSER GRATIS-WORKSHOP FEEDBACK REMOTE

Feedback ist eine der wichtigsten Grundlagen, um persönliche Weiterentwicklung zu ermöglichen und neue Perspektiven auf sich selbst zu erschließen. Gerade weil Feedback eine so wichtige Rolle spielt, sollte man sowohl beim Feedback geben als auch beim Feedback annehmen einige Rahmenbedingungen bedenken. So tut Feedback bereits im normalen Alltag einige Hürden auf – doch was tun, wenn Feedback nun auch noch im remote-Modus stattfinden und funktionieren soll?

Diesem spannenden Thema, nämlich ‚Feedback remote‘, haben wir uns diese Woche in unserem gratis Workshop gewidmet. Der Workshop war vielmehr ein Experiment als Gewohnheit. Wir haben die Interaktion der Teilnehmer und das gemeinsame Erarbeiten von Inhalten in den Vordergrund gestellt – und dies natürlich remote.

In einem digitalen Board haben wir alle Workshopinhalte für die gemeinsame Remote-Kollaboration vorbereitet:

Wir starteten mit einer kurzen Begrüßung durch unsere Coaches Jan und Ute, und dann einer Vorstellungsrunde. Alle stiegen hier bereits ein wenig inhaltlich ein, indem sie von ihrer letzten Erfahrung mit Feedback berichteten. Es war super spannend zu sehen, was die Teilnehmer mit Feedback verbinden, wo sie die prägendsten Erfahrungen gesammelt haben und wie diese Erfahrungen bewertet wurden. Ein kurzer Erwartungscheck – und dann ging es auch schon los!

Anhand der Leitfragen: „Was ist Feedback für dich?“ und „Was passiert, wenn es kein Feedback gibt?“ wurde inhaltlich diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Einig waren sich dabei alle, dass Feedback ein äußerst wichtiges Tool ist, welches teilweise zu wenig oder nicht richtig angewendet wird. Deshalb haben wir im Anschluss über gute Rahmenbedingungen für Feedback gesprochen.

Gerade im remote Modus kommen ein paar Rahmenbedingungen dazu, die man unbedingt berücksichtigen sollte. Beispielsweise fällt es schwer, dem Gegenüber in die Augen zu schauen und man sollte akustisch signalisieren, dass man noch zuhört, wenn das Bild mal wieder eingefroren ist… Um das zu testen, sind wir direkt ins Doing gestartet und haben in Breakout-Rooms „Feedback im Dreiklang“ ausprobiert: mit fiktiven Fallbeispielen üben, richtig Feedback zu geben – und das natürlich remote!

Hierbei war es besonders spannend zu beobachten was den Teilnehmern während der Übung alles aufgefallen ist. Neben der eingeschränkten Sicht auf die Gestik des Gegenübers ist auch die Tiefe des Gesprächs eine ausschlaggebende Komponente. Höre und verstehe ich nur das offensichtliche Problem oder offenbart mir mein Gegenüber auch seine Beweggründe und dahinter liegende Gedanken? Besonders im letzten Fall kann Feedback gut verständlich und nicht verletzend formuliert werden.

Am Schluss (und wie sollte es in einem Feedback Workshop auch anders sein) haben wir natürlich das Feedback der Teilnehmer abgefragt und eine sehr positive Rückmeldung erhalten. Das wertvolle Feedback hilft uns auch bei der Weiterentwicklung des Formats:

Vielen Dank an alle, die diesmal dabei waren und den Workshop bereichert haben. Es war uns eine große Freude! Wir sind gespannt auf alle weiteren Workshops und freuen uns sehr, wenn auch du mal bei uns dabei bist! Unsere nächsten gratis-Workshops künden wir wie gehabt auf unser Workshopseite an.